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Egger Samuel Rudolf Hector, Baumeister

 

Samuel Rudolf Hector Egger wurde am 19. Januar 1821 in Aarwangen geboren. Gestorben ist er am 6. Februar 1884, kurz nach seinem 63. Geburtstag. Sein Vater Jakob war in Aarwangen Wirt und Salzfaktor. Egger heiratete 1850 Anna Barbara Eggimann, die Tochter von Johannes Eggimann, des Bärenwirts von Kleindietwil. Samuel Egger liess sich in Stuttgart zum Baufachmann und Architekten ausbilden und gründete 1848 in Aarwangen eine Zimmerei. Nach der Einweihung des Bahnhofs Langenthal verlegte er seinen Betrieb 1859 in dessen Nähe. Egger erhielt Grossaufträge, bei Projekten wie bei demjenigen des Rapperswiler Dammes und bei dem Bau der Gotthardbahn. Egger betätigte sich auch politisch. Er wurde Grossrat bei den Radikalen in der Zeit von 1847 bis 1851 und schliesslich wieder von 1861 bis 1874. Egger organisierte in Langenthal 1870 das grosse Freischarenfest. Als Artilleriehauptmann half er 1848 die Offiziersgesellschaft Langenthal gründen und bereicherte die Gesellschaft mit zahlreichen Vorträgen. Seine militärische Laufbahn endete als Artillerieoberst.

Die Firma Egger expandierte unter seinen Nachfolgern, seinem Sohn Eugen (gest. 1901), dem Enkel und national bedeutenden Architekten Hektor (gest. 1956), Oskar Richner und dessen Söhne Oskar und Peter. Die Firma realisierte verschiedene Grossprojekte (u.a. Viscose Emmenbrücke, die Tuchfabriken Gugelmann, die Papierfabrik Balsthal), ab 1945 erfolgte eine Spezialisierung auf Elementbau (Kantinen, Büro-, Schul-, Lagerpavillons). Im Jahre 2001 wurde die Hector Egger AG in zwei Einzelfirmen aufgeteilt, in die Hector Egger Holzbau AG (erstes Grossprojekt: Expo-Pavillon in Biel "Cyberhelvetia") und in die Hector Egger Bauunternehmung AG.
 
Dieser Text wurde von Langenthals Stadtchronisten zusammengestellt. 

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