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Ackerbauer und Viehzüchter besiedeln den Unterlauf der Langete

5000 v. Chr.

Die Landschaft Langenthal, ein von den eiszeitlichen Gletschern geformtes Stück Erde, war schon früh von Menschen besiedelt. Darauf lassen Feuersteinwerkzeuge - worunter eine prächtig bearbeitete Schrägendklinge - schliessen, die man im Bohärdli, im Weier, im Gurtenenfeld und auf dem Hinterberg gefunden hat. Ihr Alter weist auf das vierte vorchristliche Jahrtausend, die Endzeit des Mesolithikums hin (4500 vor Christus). Es war eine Epoche, in der sich entwicklungsgeschichtlich für die Menschheit Entscheidendes ereignete: Der Übergang von reinem Wildbeutertum zu sesshaftem Leben und damit zum Aufbau einer ersten, bescheidenen Bauernkultur. Daraus nun zu folgern, dass bereits im Mesolithikum hier eine geschlossene Dorfgemeinschaft bestanden habe, wäre allerdings gewagt. Aber wir dürfen doch annehmen, dass die Gegend seither dauernd bewohnt war.

Aus weiteren nachfolgenden Zeiten sind archäologische Funde gemacht worden. Aus der Jungsteinzeit (4000 - 2200 vor Christus) ist eine schöne Silexklinge von der St. Urbanstrasse und ein spitznackiges Beil aus dem Thunstetterwald. Beides sind sogenannte „Streufunde“. Die Bronzezeit (2200 - 1000 vor Christus) weist sich durch eine Lappenaxt und eine reich verzierte Lanzenspitze aus. Für die Eisenzeit (1000 - 500 vor Christus) sprechen die Hallstatt-Grabhügel im Unterhard.
 
 
Weiterführende Literatur:

  • Alex R.Furger/Fanny Hartmann: Vor 5000 Jahren…So lebten unsere Vorfahren in der Jungsteinzeit, Bern 1983

Dieser Text wurde von Langenthals Stadtchronisten zusammengestellt. 

Feuersteinwerkzeuge von Langenthal
 

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