Mit dem Instrument des ökologischen Ausgleichs hat der Bund einen Anreiz geschaffen, der Verarmung der Landschaften und dem Artenschwund entgegenzuwirken
Die starke Intensivierung der Raumnutzung inklusive der damit verbundenen Zerschneidung der Lebensräume durch Infrastrukturen aller Art bewirkte in den letzten Jahrzehnten eine Abnahme der Tier- und Pflanzenvielfalt - etwa wenn Ackerunkräuter flächendeckend mit Herbiziden bekämpft werden. Um die natürlichen Austauschvorgänge zwischen Lebensräumen mit unterschiedlichem ökologischen Potenzial wiederherzustellen, wurde der ökologische Ausgleich (öA) geschaffen. Das Ziel des ökologischen Ausgleichs besteht hauptsächlich darin, isolierte Biotope miteinander zu verbinden, nötigenfalls durch die Neuschaffung von Biotopen die Artenvielfalt zu fördern, eine möglichst naturnahe und schonende Bodennutzung zu erreichen (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft), Natur in den Siedlungsraum einzubeziehen sowie das Landschaftsbild zu beleben. Mit Direktzahlungen entschädigt der Bund die Landwirte für das Anlegen und die Pflege von ökologischen Ausgleichsflächen. Weitere Informationen
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