Die Entwicklung des Gebiets Eisenbahnstrasse Nord geht in die nächste Phase

16. November 2022
Im Quartier zwischen der Eisenbahnstrasse und der Ringstrasse wurde unter Einbezug der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer die Testplanung "Entwicklungsgebiet Eisenbahnstrasse Nord" durchgeführt. Jetzt gab der Gemeinderat den Startschuss für die planungsrechtliche Umsetzung.

Der Gemeinderat stimmte im August 2020 der Durchführung einer Testplanung im Quartier zwischen der Eisenbahnstrasse und der Ringstrasse zu. Der Schlussbericht dokumentiert und würdigt die Ergebnisse und legt die Erkenntnisse und Empfehlungen des Beurteilungsgremiums für die weitere Arealentwicklung dar. Er ist auf der Website der Stadt Langenthal unter Mein Thema => Bauen und Planen => Stadtplanung einsehbar. Der Konzeptvorschlag dient als Grundlage für die erforderlichen planungsrechtlichen Anpassungen. Der Gemeinderat genehmigte nun den Start des Planerlassverfahrens. Zusammen mit den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern wird in den kommenden Monaten eine Zone mit Planungspflicht (ZPP) erarbeitet, welche die wesentlichen Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung des Areals grundeigentümerverbindlich regeln wird.

Die Testplanung wurde als Dialogverfahren mit drei Workshops durchgeführt. Zwei Bearbeitungsteams loteten das Potenzial des Gebiets aus. Ein Beurteilungsgremium mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der kantonalen Denkmalpflege, den Grundeigentümerinnen und Grundeigentürmern, Fachexpertinnen und Fachexperten aus den Bereichen Städtebau, Verkehr, Landschaft und Architektur und Markt / Wirtschaftlichkeit hat die Studien ausgewertet und beurteilt. Die städtebaulichen Eckwerte wurden kooperativ erarbeitet und konsolidiert. Als Ergebnis lagen zwei Konzeptvorschläge vor, welche Aussagen zu Art und Mass der Nutzung, Erschliessung und Parkierung sowie Städtebau und Aussenraum, nachhaltige Wirtschaftlichkeit und zeitliche Abfolge der Umsetzung (Etappierung) machten.

Der Konzeptvorschlag des Teams Salewski Nater Kretz Architekten mit Rotzler Landschaftsarchitekten als Grundlage für die weitere Arealentwicklung setzte sich durch. Die Leitidee des Konzeptvorschlags beruht auf der präzisen Analyse der Historie und der Gegebenheiten des Areals zwischen Bützberg-, Eisenbahn- und Ringstrasse sowie Jägerweg. Unter dem Leitgedanken "Gartenstadt trifft auf Industrie" wird eine verdichtete Bauweise dem Ring aus Villen und Einzelhäusern mit filigranen Massstäben gegenübergestellt.

Weitere Informationen zum Projekt "Entwicklungsgebiet Eisenbahnstrasse Nord" finden Sie hier.

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