Das Schulzentrum Hard schliesst an den Wärmeverbund an

12. Februar 2024
Der Stadtrat ist der Empfehlung des Gemeinderates gefolgt und genehmigte den Verpflichtungskredit zum Anschluss des Schulzentrums Hard an den Wärmeverbund Hard. Mit der Unterzeichnung des Wärmelieferungsvertrages sind nun alle Details für den Anschluss des Schulzentrums Hard an den Wärmeverbund geregelt.

Die Verbrennung von Gas zur Wärmegewinnung ist der Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen in Langenthal. Nebst Erdwärmesonden und Wärmepumpen bieten Wärmeverbünde, bei welchen die Wärme aus erneuerbaren Energiequellen für viele Liegenschaften in einer Heizzentrale produziert wird, eine gute Möglichkeit, ein Gebäude mit erneuerbarer Energie zu beheizen. Im Frühjahr 2022 hat die IB Langenthal AG im Quartier Hard ihren ersten Wärmeverbund in Langenthal realisiert und in Betrieb genommen. Die Wärmeerzeugung in der Heizzentrale erfolgt durch die Verbrennung regionaler Hackschnitzel in modernen Holzschnitzel-Feuerungsanlagen. Mit der produzierten, erneuerbaren Wärme werden die Gebäude in unmittelbarer Nähe beheizt. Ab Sommer 2024 profitiert auch das Schulzentrum Hard davon.

Einsparung von 72 Tonnen CO2 Emissionen

Um den Anschluss an den Wärmeverbund zu realisieren, bewilligte der Stadtrat bereits im Juni 2023 den dazu nötigen Kredit in der Höhe von Fr. 395'000.00. Mit der Unterzeichnung des Wärmelieferungsvertrages durch den Gemeinderat reservierte die Stadt jetzt die dazu notwendige Anschlussleistung bei der IB Langenthal AG. Damit sind alle Weichen gestellt, dass im Sommer 2024 mit dem Schulzentrum Hard die ersten öffentlichen Gebäude der Stadt Langenthal an einen Wärmeverbund mit erneuerbarer Wärme angeschlossen werden.

Mit der Deckung des jährlichen Wärmebedarfs von 312'000 kWh durch erneuerbare statt fossile Energie, kann die Stadt Langenthal die Emissionen ihres Gebäudeparks künftig um rund 72 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Sie rückt damit ihren energie- und klimapolitischen Zielen ein Stück näher.

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