Verkehr ’45: Langenthal setzt sich für gute Bahnverbindungen ein
Mit «Verkehr ’45»Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. plant der Bund die Verkehrsinfrastruktur bis 2045 neu. Dabei betrachtet er erstmals Bahn, Strassen und den Verkehr in den Agglomerationen gemeinsam. Weil der Ausbau der Bahn immer mehr kostet und der letzte Ausbau der Nationalstrassen abgelehnt wurde, will der Bund sein Geld gezielter einsetzen. Er will deshalb festlegen, welche Verkehrsprojekte künftig Vorrang haben.
Der Schweizerische StädteverbandExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Städte und Gemeinden ein. Im Rahmen von «Verkehr ’45» hat er die Anliegen der Städte gebündelt und eine gemeinsame Stellungnahme beim Bund eingereicht. Auch Langenthal hat seine Anliegen in diesen Prozess eingebracht und über den Städteverband eingereicht. Damit will die Stadt ihren Anliegen beim Bund mehr Gewicht geben. Konkret geht es um diese beiden Anliegen:
Langenthal fordert die Spange Önz
Der Bund will das Bahnprojekt «Langenthal West: Spange Önz» aus dem Ausbauschritt 2035 streichen. Langenthal wehrt sich gegen diese Streichung.
Die Spange Önz würde die Bahnverbindungen von Langenthal und dem Oberaargau verbessern. Besonders die Verbindungen nach Solothurn, in den Jura und nach Biel würden davon profitieren. Für Langenthal und die Region sind gute Bahnverbindungen wichtig. Sie erleichtern der Bevölkerung den Weg zur Arbeit, zur Ausbildung und in andere Regionen. Gleichzeitig verbessern sie die Erreichbarkeit für Unternehmen und stärken den Wirtschaftsstandort Oberaargau. Langenthal fordert deshalb, dass der Bund die Spange Önz weiterhin plant und umsetzt.
Der Halbstundentakt nach Zürich soll bleiben
Auch die Verbindung von Langenthal nach Zürich ist für die Stadt und die Region wichtig. Heute gibt es auf dieser Strecke alle 30 Minuten eine Verbindung, unter anderem mit Umsteigen in Olten. Dieser Halbstundentakt besteht seit vielen Jahren. Nach den aktuellen Plänen des Bundes könnte es ab 2035 nur noch einmal pro Stunde eine Verbindung geben. Für Langenthal und den Oberaargau wäre dies eine Verschlechterung der Anbindung. Zürich ist für die Bevölkerung und die Wirtschaft der Region ein wichtiges Zentrum. Die Stadt Langenthal setzt sich deshalb dafür ein, dass der heutige Halbstundentakt nach Zürich erhalten bleibt.
Hier geht es zur Stellungnahme des Städteverbandes: Vorlage-zur-verkehrstraegeruebergreifenden-Bewaeltigung-der-Mobilitaetsbeduerfnisse-Verkehr-45Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. (Stellungnahme Langenthal S. 30).
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Michael Schär, Vizestadtpräsident (michael.schaer@langenthal.ch oder 062 919 07 07), gerne zur Verfügung.