Johann-Niklaus Schneider Ammann

Johann N. Schneider-Ammann wurde 1952 in Sumiswald geboren. Er studierte Elektrotechnik an der ETH Zürich und erwarb einen Master of Business Administration an der INSEAD in Fontainebleau bei Paris. 1981 trat er in das Langenthaler Maschinenbauunternehmen der Familie seiner Ehefrau Katharina Schneider-Ammann ein, zunächst als Prokurist, ab 1990 als Präsident der Ammann Group. Von 1999 an präsidierte er den Verband der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie Swissmem und war zudem Vizepräsident des Wirtschaftsdachverbands economiesuisse.

Der FDP-Politiker war von 1999 bis 2010 Mitglied des Nationalrats. 2010 wurde er im fünften Wahlgang mit 144 von 237 gültigen Stimmen in den Bundesrat gewählt und trat damit die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz an. Er stand von 2010 bis 2012 dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und von 2013 bis 2018 dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vor. 2016 war er Bundespräsident. Am 31. Dezember 2018 trat er als Bundesrat zurück.

Johann Schneider-Ammann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Langenthal.

Literatur:
Langenthaler Heimatblätter 2001
„Vom Dorf zur Stadt“


Dieser Text wurde von den Langenthaler Stadtchronisten Daniel Gabarell und Simon Kuert zusammengestellt.